Boarding

Tipps für reibungslose Flugreisen

Schon ab Buchung sollte man sich entsprechend auf die Flugreise vorbereiten. Zuerst sollte man sich alle relevanten Informationen einholen. Dazu gehören z.B. Infos bezüglich der Vorschriften, die das Gepäck und das Handgepäck betreffen. Diese können je nach Flughafen und Reiseziel variieren. Im Allgemeinen sollte man scharfe und spitze Gegendstände sowie entzündliche Substanzen und Objekte nicht ins Handgepäck aufnehmen. Normalerweise darf das Handgepäck nicht viel mehr als 7 Kilo wiegen. Über die exakten Bestimmungen sollte man sich jedoch immer vorab informieren. Die Bestimmungen ändern sich in diesem Bereich häufig und zudem liegen öfters länderspezifische Unterschiede vor. Man sollte genug Zeit für das Einchecken einplanen, um nicht in Verzug zu kommen. Ansonsten ist eine Hetzerei vorprogrammiert, auf die man gut und gerne verzichten kann. Außerdem sollte man sich über die Länge des Fluges und etwaige Zwischenstationen sowie darüber informieren, ob man zwischenzeitlich umsteigen muss und wie viel Zeit man dafür hat.

Gerade lange Flugreisen mit reiner Flugzeit um 20 Stunden können sehr anstrengend sein. Bei derart langen Reisen werden Zwischenstopps eingelegt. Meist unterteilt sich die Reise in einen Langstrecken- und einen Kurzstreckenflug. Der Zwischenstopp bietet dann Gelegenheit sich ein wenig die Beine außerhalb des Flugzeugs auszutreten. Raucher können diese “Oase“ nutzen, um eine Raucherecke ausfindig zu machen und ihrem Laster zu frönen (in den meisten Flugzeugen herrscht mittlerweile absolutes Rauchverbot). Zwischenstopps können unterschiedlich lang ausfallen. Sie dauern in aller Regel mindestens ein bis zwei Stunden. Längere Zwischenstopps können jedoch auch möglich sein.

Wenn umgestiegen werden muss, empfiehlt es sich die Verbindung so zu wählen, dass man mit der selben Fluglinie oder einem Partner (so genannte Allianz Flotte) weiterfliegt. Dies birgt den Vorteil, dass man auch gleich eine Bordkarte für den Anschlussflug erhalten kann und Gepäck problemlos durchgecheckt wird. Ein erneutes Einchecken entfällt dann.

Wenn man lange Zeit im Flugzeug sitzt, sollten mehrere Faktoren beachtet werde. Die Luftfeuchtigkeit sowie der Luftdruck sind während des Fluges sehr niedrig. Man sollte also Lippenbalsam und Gesichtscreme oder Feuchtigkeitstücher dabei haben. Außerdem sollte man genügend trinken. Der niedrige Luftdruck im Flugzeug bewirkt mitunter eine Aussackung der Venen, wodurch sich der Blutfluss verlangsamt. Die Gefahr einer Thrombose (Blutgerinnsel) steigt. Insofern empfiehlt es sich ab und zu mal die Beine durch zu bewegen und sich zu räkeln und zu strecken. Ab und zu sollte man bei Langstreckenflügen ein wenig im Flugzeug umherwandern. Damit wirkt man nicht nur einer Thrombose effektiv entgegen, sondern zollt auch den eingeengten Beinen Tribut. Wer aus gesundheitlichen Gründen bereits ein höheres Risiko hat eine Thrombose zu bilden (bei Herzinsuffizienz zum Beispiel), sollte unbedingt Kompressionsstrümpfe tragen. Auch wenn dies bei einem langen Flug nicht sehr angenehm sein wird.

Größere Beinfreiheit und mehr Sitzkomfort können jene ergattern, die das Glück und den Verstand haben sich einen Platz vor den Notausgängen zu sichern. Ein kleiner Kulturbeutel mit Zahnpasta, Zahnbürste und Deodorant ist für Langstreckenflüge sicherlich nicht verkehrt. Um sich die Zeit möglichst angenehm zu gestalten empfiehlt sich ein Buch, ein Hörspiel oder dergleichen. Wer das Glück hat neben einem angenehmen und kommunikativen Sitznachbarn zu “landen“, kann insofern auch ein wenig Zerstreuung finden. Meist werden bei längeren Flügen auch Filme gezeigt. Man kann also einiges tun, um sich die Zeit zu vertreiben. Man sollte nur nicht zu oft auf die Uhr schauen. Teile der Flugzeit schlafend zu überbrücken ist nicht immer empfehlenswert. Abhängig von der Zeitzone des Ziels und der Ankunftszeit sollte man erwägen, ob und wann es Sinn macht ein wenig zu schlafen.